Willkommen Heinz!

wir möchten euch unseren neuesten Mitbewohner auf der Ranch vorstellen: Heinz

Heinz ist ein Alpaka-Wallach und in seiner alten Herde hat er sich eigentlich ziemlich gut mit den Stuten verstanden. Zu gut leider für die Hengste in der Herde, die daraufhin regelmäßig ihren Frust an ihm ausgelassen haben, so dass er ein ziemlich gebeuteltes und trauriges Außenseiterdasein fristen musste. Als wir davon erfuhren, konnten wir natürlich keine Sekunde zögern und haben Heinz direkt bei uns aufgenommen. Mit Nico und Brownie scheint er sich, nach den ersten Beschnupperungen zu urteilen, recht gut zu verstehen. Und da bei dieser Männer-WG der Eifersuchtsfaktor „Stute“ fehlt, gehen wir auch nicht davon aus, dass es Gründe für Unstimmigkeiten geben wird. Zumal Nico und Brownie ja auch sehr friedliebende Zeitgenossen sind. Also ein HERZLICHES WILLKOMMEN, Heinz! Auf dass Du auf der MonRo Ranch die Persönlichkeit entfalten kannst, die in dir steckt.

  • Heinz
  • Heinz1
  • Heinz2
  • Heinz3

 

A propos Persönlichkeit entfalten

Warum ist das eigentlich so knifflig und wie funktioniert das eigentlich in der Natur? Das Hauptproblem besteht in der Gefangenschaft. In menschlicher Haltung ist immer ein Zaun um die Tiere, der sie zwingt sich miteinander zu arrangieren - ob sie sich nun leiden können, oder nicht. In Freiheit regeln Tiere das ganz natürlich - „Wir verstehen uns nicht, also trennen sich unsere Wege“ Wer gehen und sich ein neues Zuhause und neue Freunde suchen muss, entscheidet meist ein kleiner Machtkampf. och in einer Welt, die geprägt ist von der menschlichen Zivilisation, von Städten, Straßen, Feldern und Industriegebieten gibt es kaum noch Freiheit in Form von Wildnis. Wir Menschen haben leider fast alles zerstört und für unsere Zwecke umgestaltet. Betonwüsten, Agrarflächen mit Monokulturen und Nutztierweiden beherrschen diesen Planeten. Wusstet ihr, dass es bzgl. der Landsäugetiere weltweit nur noch 4% Wildtiere gibt?! Während der Rest sich aufteilt auf 36% Menschen und 60% (Aus-)Nutztiere, die von uns Menschen gezüchtet, gefangen gehalten und nach Belieben gequält und getötet werden...! Beim „Geflügel“ ist die Wildtierpopulation noch ein bisschen besser dran, doch das liegt wohl daran, dass wir noch keine Autobahnen in den Himmel bauen können...
Nur noch 30% aller Vögel sind Wildtiere, während 70% des Geflügels in Gefangenschaft des Menschen dazu verdammt ist jeden Tag (alle 30 Stunden!) ein Ei zu legen, halbiert an einem Spieß auf dem Grill oder in süßsaurer Soße auf dem Teller zu landen. Auch Insekten gibt es kaum noch in der Wildnis. Mit unseren Wüsten aus Beton und Monokulturen mit Abgasen, Giftstoffen und Pestiziden haben wir z.B. allein von 2008 bis 2017 67% der Insekten-Biomasse im Grasland und 41% in den Wäldern vernichtet. Das Artensterben ist gemäß Stockholm Resilience Center die größte Bedrohung unserer Zeit und damit um Längen bedrohlicher als die globale Erwärmung! Dieses Artensterben wird in erster Linie verursacht durch die Wildniszerstörung. Die Wildnis wird in erster Linie zerstört für den Anbau von Futter und die Schaffung von Weiden für (Aus-)Nutztiere. Und die wiederum halten wir in immer größeren Mengen, um unser Verlangen nach Fleisch, Milch und Eiern zu stillen. Die durchschnittliche Ernährung mit einer Mischkost mit tierischen Produkten erfordert pro Person eine Fläche von rund 3.320 qm. Ein Vegetarier, der auf Fleisch verzichtet, aber noch Tierprodukte in Form von Milch, Käse und Eiern konsumiert, benötigt nur 18% dieser Fläche, nämlich ca. 600 qm. Und eine rein pflanzliche Ernährung bedarf nur 455 qm, also nur 13,7% eines Fleischessers. Würden alle Menschen aufhören Tierprodukte zu konsumieren und sich nur noch von gesundem Obst und Gemüse ernähren, dann könnten wir eine Fläche in der Größe von ganz Afrika an die Wildnis zurückgeben! Die Wildtierpopulationen könnten sich regenerieren und zusätzlich könnte die wieder sprießende Wildnis CO2 binden und die globale Erwärmung stoppen! Wir sollten alle Tiere lieben und keinen Unterschied machen zwischen Haustieren, Nutztieren und Wildtieren! Und wir können allen Tieren enorm dadurch helfen, dass wir versuchen so weit wie möglich und im Idealfall komplett auf Tierprodukte zu verzichten.