Bei uns haben die Vorbereitungen begonnen für unseren eigenen Heilkräutergarten auf 1.000 Quadratmeter Fläche....

HeilkraeuterMit der tatkräftigen und ehrenamtlichen Unterstützung von Oliver Rott und seinen Landmaschinen entsteht bei uns nun ein artenreicher Permakulturgarten und Paradies für heimische Insekten. Dieser Garten wird drei äußerst wertvolle Zwecke erfüllen:

- Erstens bietet er der heimischen Insekten- und insbesondere Wildbienenpopulation wichtige Nahrung und Lebensraum.

- Zweitens nutzen wir die selbst angepflanzten und somit garantiert pestizidfreien Heilkräuter für die naturheilkundliche Versorgung unserer tierischen Schützlinge.

- Und drittens werden wir in Zukunft auf der MonRo Ranch regelmäßig in Kooperation mit der Naturheilschule Isolde Richter Heilpraktiker- und Therapeutenschule Seminare von unserem Vorstandsvorsitzenden Michael Geneschen anbieten, bei denen der Heilkräutergarten als praktisches Anschauungsobjekt dient.

In diesem Zusammenhang möchten wir gerne darauf hinweisen, dass von der Isolde Richter Naturheilkundeschule bereits nächste Woche Mittwoch, 15.01.2020, ein Webinar mit unserem Michael Geneschen als Referenten stattfinden wird zum Thema: Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen, wie sie erkannt wird und wie sie naturheilkundlich behandelt werden kann.

Interessierte, Tierheilpraktiker oder Tier-Ernährungsberater können ihr Fachwissen bei diesem Webinar bequem am heimischen PC vertiefen. Die Kosten des Webinars betragen 39,-€.

A propos Wildbienen:

Wusstest Du, dass Wildbienen und andere bestäubende Insektenarten lebenswichtig für alles Leben auf der Erde sind? Die Bestäubung der Pflanzen ist essentiell wichtig für deren Erhalt und Fortpflanzung, sowie die Ausbildung von Früchten. Je weniger Bestäuber, desto weniger Früchte, desto weniger Pflanzen, desto weniger Ernte und Nahrung und desto weniger CO2-Aufnahme durch Pflanzenwachstum und folglich eine beschleunigte Erderhitzung. Auch der Wasserkreislauf, der durch die Pflanzen in Gang gehalten wird gerät dadurch ins Stocken und verursacht Dürren. Und nicht zuletzt sind die Insekten auch ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette, an der wiederum Vögel, Fledermäuse, Igel, Amphibien etc. hängen. Albert Einstein sagte schon 1949:  „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

Pestizide, Insektizide und sonstige Ackergifte jeglicher Art, aber auch der Anbau von riesigen Monokulturen und die dafür erforderliche Vernichtung natürlicher wilder Lebensräume sind der Hauptgrund dafür, dass Insekten in rasantem Maße aussterben.Blühstreifen an den Feldrändern sind da auch keine Lösung. Sie sind flächenmäßig nur ein Tropfen auf den heißen Stein und belastet durch die direkt daneben verspritzten Ackergifte. Letztlich erfüllen sie nichts weiter als eine schön bunte Alibifunktion. Aber auch „Steingärten“ und „englischer Rasen“ in privaten Haushalten bedeuten in zunehmendem Maße den Verlust wertvoller Lebensräume. 400.000 Insektenarten sind aktuell vom Aussterben bedroht, das sind ca. 40% aller rund 1 Millionen Insektenarten. Und seit 1970 sind bereits 50% aller Insekten verschwunden. In China sind die Menschen schon heute gezwungen Pflanzen von Hand zu bestäuben, um überhaupt noch etwas ernten zu können. Ein Vorgeschmack auf das was uns (ver-)blüht, wenn wir so weiter machen.

Die Hauptursache für diese dramatischen Entwicklungen ist die Tierprodukteindustrie, denn sie ist der Hauptverursacher der Wildnisvernichtung, des Anbaus von Monokulturen für Tierfutter und des Pestizideinsatzes.Die Produktion von Tierfutter erfordert riesige Flächen, um vergleichsweise geringe Mengen tierischer Lebensmittel zu produzieren. 100 pflanzliche Kalorien verwandeln wir in gerade mal 3 Kalorien Rindfleisch oder 8 Kalorien Schweinefleisch. Durch eine Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung könnten wir 75% aller heute genutzten Agrarflächen wieder an die Natur und die Wildtiere zurück geben und gleichzeitig alle Menschen ernähren - während heute rund 1 Milliarde Menschen an Hunger leiden...! Und das Wachstum auf diesen Flächen würde dem lebensbedrohenden Klimawandel entgegen wirken.

Wir Konsumenten halten dieses zerstörerische System durch unsere Nachfrage nach Fleisch, Milch und Eiern in Gang. Wir müssen erkennen, dass unser Essen indirekt mit dem Aussterben der Insekten und der Zerstörung des Klimas und der Umwelt in Zusammenhang steht, und wir die Natur schützen und unser Überleben sichern können, indem wir auf pestizidfrei angebaute regionale Pflanzenkost umsteigen.