das alte Jahr geht langsam zu Ende,

ein neues Jahr kommt mit riesen Schritten auf uns zu. Es wird Zeit zurückzublicken auf das was wir erlebt haben und nach vorne zu schauen, auf das was noch vor uns liegt. Und es wird Zeit sich ‚gute Vorsätze‘ zu fassen... aber eins nach dem anderen.

Es ist so viel passiert...

Seit der Neugründung und Wahl eines neuen Vorstands sind nun 7 Monate vergangen. In dieser Zeit haben wir richtig viel geschafft:

Angefangen beim Neubau der zwei Unterkünfte für unsere Mixherde aus Schafen, Ziegenbock, Lama und Alpakas, über die Fertigstellung des neuen großen Aussengeheges für die Waschbären, die teilweise Fertigstellung gepflasterter Zuwege, die Einsaat neuer Weiden für‘s nächste Jahr, Anschaffung und Einrichtung von Lager-Containern, Entrümpelungs- und Aufräumaktionen, bis hin zur Aufnahme im Landestierschutzverband NRW.

Wir haben mit unseren Freunden - euch Tierfreunden - eine Tiersegnung und einen Hoftrödel gefeiert und bei einem starken Sturm unser Futterlager-Zelt verloren.

Wir haben unfassbar viel Hilfe von euch Tierfreunden erhalten in Form von Spendengeldern, Sachspenden und tatkräftigem Anpacken. Ganz besonders zu erwähnen ist die Naturheilschule Isolde Richter Heilpraktiker- und Therapeutenschule mit ihrer riesigen Spendenzusage von 10.000€, mit der wir bereits jetzt zwischen den Jahren beginnen werden weitere baufällige Unterkünfte zu renovieren bzw. zu ersetzen.

Und nicht zu vergessen sind natürlich die Tiere, die in dieser Zeit zu uns gekommen sind - Zahnriemen, Lilly, Nico, Brownie und Heinz, Filou, Stracciatella, Günther und Ella, Rosso, 14 Hühner, und viele, viele mehr...
... und die, die von uns gegangen sind - Paula, Doris, Jerry, Nasan, Clyde, Freddie und Silvester - ihr werdet immer in unserem Herzen wohnen. 

Was liegt alles vor uns...

Wir wollen schon in den nächsten Tagen damit beginnen die baufälligen Unterkünfte unserer Fürchterlichs zu erneuern, wir planen das gesamte Gelände mit gepflasterten Wegen auszustatten, damit wir auch für Rollator- und Rollstuhlfahrer gut erschließbar werden. Desweiteren sind ein großer Naturteich für unsere Enten und Gänse, weitere Stallbauten, und ein Heilkräutergarten in Planung.

Darüber hinaus werden wir Schulungen durchführen, regelmäßige Feste veranstalten um die Verbundenheit mit euch Tierfreunden zu zelebrieren, und ein Imagefilm für unseren Internetauftritt ist geplant.

Nicht zuletzt wollen wir im Allgemeinen die Unterbringung und Haltung unserer Schützlinge durch größere Unterkünfte und Gehege verbessern und ungenutzte Ecken für die Aufnahme zusätzlicher Notfelle umfunktionieren.

 

 

Mit dem drohenden Klimawandel sehen wir aber auch harte Zeiten auf uns zukommen, die von Dürre und damit Futter- und Wassermangel bzw. explodierenden Kosten, von Hitze, und von Wetterextremen wie Stürmen oder Überschwemmungen geprägt sein werden.

Wir können in Zukunft um Spenden bitten, um solche Ereignisse zu überstehen, doch das wird nur die Symptome, nicht aber die Ursachen behandeln und es wird immer schwieriger werden.

Alternativ können wir alle gemeinsam versuchen die Ursachen für diese düsteren Zukunftsperspektiven zu bekämpfen und das zu vermeiden, was die globale Erwärmung und die Zerstörung des Ökosystems Erde verursacht.

Und es kommt ja auch uns allen zugute wenn wir das tun, denn die drohende Klima- und Umweltkatastrophe schlägt nicht nur auf dem Lebenshof zu, sondern überall...

Die Ursachen sind manigfaltig - Flugzeuge und Autos, Energie aus fossilen Brennstoffen und allgemein der übermäßige Verbrauch von Ressourcen für Konsumgüter, die wir nicht wirklich zum Leben brauchen.

Allem voran jedoch, und das wird durch diverse Berichte von Klimaforschern immer deutlicher, werden Unmengen von Energie und Ressourcen, von Wasser und Land verbraucht für die Produktion von Fleisch, Fisch, Milch und Eiern.

Es gilt als wissenschaftlicher Konsens, dass die Tierprodukteindustrie einer der Hauptgründe ist für die globale Erwärmung, das Artensterben und den drohenden Kollaps des Ökosystems Erde.

Und während es schwierig ist gänzlich auf das Auto zu verzichten, weil der ÖPNV noch lange nicht hinreichend ausgebaut ist und es unmöglich ist gänzlich auf Strom und Heizung zu verzichten und es noch mindestens 20 Jahre dauern und Milliarden von Euros kosten wird, bis wir unseren Energiebedarf komplett durch erneuerbare Energien decken können, gibt es einige Dinge, die wir alle unverzüglich und freiwillig versuchen können besser zu machen:

- Wir können unseren Urlaub in der Nähe mit der Bahn planen statt in der Ferne mit dem Flugzeug
- Wir können versuchen uns den Kauf von unnötigen Konsumgütern zu verkneifen und wenn wir etwas unbedingt benötigen darauf zu achten, dass es nachhaltig produziert wurde.
- Wir können versuchen so gut und so oft es geht das Auto gegen Bus, Bahn oder Fahrrad einzutauschen.
- Wir können versuchen Energie zu sparen und auf erneuerbare Energien zu setzen, damit diese schneller ausgebaut werden.
- Und wir können bei jedem Lebensmitteleinkauf, ob im Supermarkt oder im Restaurant, so gut und so oft es geht versuchen etwas klima- und umweltfreundliches pflanzliches einem klima- und umweltschädlicherem Tierprodukt vorzuziehen.

Der letzte Punkt hat insbesondere für Tierfreunde wie uns noch eine weitere Dimension - für jedes Stück Fleisch oder Fisch, für Milch oder Eier müssen Tiere gegen ihren Willen eingesperrt, ausgebeutet und letzten Endes getötet werden.
Und nicht wenige unserer Schützlinge kommen genau aus diesen Verhältnissen - aus der Tierprodukteindustrie - und finden bei uns Zuflucht vor Leid und Tod durch die Menschheit.

Durch die Reduktion von Tierprodukten tun wir alle also nicht nur indirekt etwas gutes für Klima und Umwelt sondern ganz direkt für einzelne Lebewesen! Denn der Rückgang der Nachfrage an Tierprodukten führt mittelbar zu einem Rückgang des Angebotes an Tierprodukten und damit an der Anzahl leidender Tiere.

Wir möchten unseren Tierfreunden daher einen guten Vorsatz für das neue Jahr vorschlagen:
- weniger Tierprodukte auf den Tisch,
- weniger Kilometer mit Auto und Flugzeug
- weniger Konsum im Allgemeinen - denn Konsum kommt von konsummare = aufbrauchen/verzehren. Und was wir in diesen Tagen mit riesigen Schritten aufbrauchen und verzehren ist unser Lebensraum.

So, und nach den ganzen d

  • Anton
  • Chicco
  • Donald
  • Duck
  • Emely
  • Ente
  • Enten
  • Gaense
  • Gaense2
  • Ghost
  • Herbert
  • Herz
  • Jerry
  • Lisa
  • Lucky
  • Nico_-_Brownie
  • Paul
  • Rosso
  • Strubbel
  • Waschbär
üsteren Gedanken zum (Jahres-)Abschluss bleibt uns nur noch DANKE zu sagen!

Danke an alle Spender*, Helfer*, Arbeiter*, Unterstützer*, Liker*, Teiler*innen, an alle Mitglieder des Vereins und an alle Tiere die uns mit all der Liebe mit der sie uns überschütten die Kraft geben weiter zu machen.