Willkommen auf der MonRo Ranch!

Wir sind ein Lebenshof am Rand von Mönchengladbach, der es sich zum Ziel gesetzt hat, notleidenden und verstoßenen Tieren ein neues Leben in sicherer Obhut zu ermöglichen. Ein eingespieltes Team ehrenamtlicher Helfer kümmert sich derzeit um eine Vielzahl von in Not geratenen Tieren. 

Zum Leben erweckt wurde die MonRo Ranch im Jahr 2005. Anfänglich von Monika und Roman Kremers als Pferdeschutzhof gegründet, durften sich die Pferde binnen kurzer Zeit der Gesellschaft verschiedenster Tiere erfreuen - alle vom Schicksal geeint, für den Menschen nutz- und wertlos geworden zu sein. Es ist diese Lebensleistung von zwei außergewöhnlichen Menschen, dass im Laufe der Jahre so vielen verwaisten und pflegebedürftigen Tieren eine neue und sichere Bleibe geschenkt werden konnte. Am 27.01.2017 folgte Roman Kremers nach langer und schwerer Krankheit seiner bereits im September 2013 verstorbenen Monika. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, ihr Erbe weiterzuführen.    

Du erreichst uns wie folgt:

Samstags und sonntags zwischen 12:00 und 16:00 Uhr vor Ort - Merreter 33, 41179 Mönchengladbach

Ranchtelefon: 0152/09167351

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Gute Nachrichten von Karl!

Unser Zwergesel Karl wurde vor einigen Jahren zusammen mit seiner Gefährtin Maja aus extrem schlechter Haltung gerettet. Maja war leider in so einem schlechten Zustand, dass man nichts mehr für sie tun konnte. Karl wurde liebevoll aufgepäppelt. Aber das geschwächte Immunsystem machte Karl sehr zu schaffen. Ihm fielen regelrecht die Hufe ab. Es ist nich einfach einen Hufpfleger zu finden, der sich mit den sehr speziellen Eselfüßen wirklich gut auskennt. Wir haben gesucht und die Hoffnung fast aufgegeben. Aber dann haben wir Maja entdeckt, die sich schlagartig in Karlchen verliebt hat. Maja kommt regelmässig aus Bad Neuenahr angereist und pedikürt bei unseren Pferden und Eseln die Füße. Karl ist ihr so ans Herz gewachsen, dass sie für ihn und seine wirklich schwierigen Füße eine Hufpatenschaft übernommen hat. Nach einer Futterumstellung, die in Zusammenarbeit zwischen Michael und Maja erfolgt ist erfreut sich Karlchen heute an den schönsten Füßen der ganzen MonRo Ranch. Wir sind überglücklich, dass wir mit ganz viel Geduld und einer geballten Ladung Fachwissen heute aufatmen können, wenn es und Karlchens Füße geht!

Karl sagt laut und deutlich iiiiiiahhhhh - was so viel heißt wie „Danke liebe Maja“!

Ihr wollt die frisch pedikürten Füßen mit eigenen Augen sehen? Herzlich willkommen auf der MonRo Ranch! Immer samstags und sonntags zwischen 12 und 16 Uhr! Wir alle freuen uns auf Euch!

  • Karl
  • Karl1
  • Karl2
  • Karl3
  • Karl4

 

Wir dürfen vorstellen...

ClarkClark2Professor Dr. Dr. Clark von Merreter! Nachdem der gute Nasan vor gut einem Jahr über die Regenbogenbogenbrücke ging, waren Petra und Didi so ganz ohne Mann im Haus. Aber dann kam Clark und schaute den beiden Damen tief in die Augen und zog direkt in Petras Herz und Haus ein! Es fehlt eigentlich nur noch die Krone, um deutlich zu erkennen, wer hier residiert und das Sagen hat. Mit Argusaugen schaut er seinen Untergebenen bei der Arbeit zu und überwacht, dass hier ganz sicher auch alles zu seiner Zufriedenheit erledigt wird!

 

Wenn man keinen Unterschied zwischen den einzelnen Tieren macht....

...dann erlebt man wirklich schöne Dinge. So bekommt Rosie zB jeden Donnerstag eine Extraportion Streicheleinheiten von der lieben Michi. Wie geht das bei einem Schwein? Man bringe eine Wurzelbürste und ganz viel Liebe mit. Sobald Michi am Horizont erscheint, weiß Rosie „es ist wieder soweit“. Ganz aufgeregt steht sie grunzend an ihrem neuen Zaun und wartet auf DIE rote Bürste. Denn Schweine sind die totalen Genießer. Gesagt getan, ein Strich über die Borsten, zwei Striche über die Borsten und zack.... liegt Rosie auf der Seite oder auf dem Rücken und lässt sich den süßen Schweinebauch schrubben. Ganz genüsslich grunzt sie dabei vor sich hin und ist eindeutig total zufrieden und tiefenentspannt.

Auch wenn Rosie keine Artgenossen mag und ihre Villa lieber alleine bewohnt, sie mag die Menschen auf der Ranch, weil sie weiß, dass sie bei uns in Sicherheit ist. Komm vorbei und schau, wie glücklich ein Schwein sein kann, wenn man gut mit ihm umgeht. Immer samstags und sonntags hat Rosie geputzt und aufgeräumt und lädt Dich auf die MonRo Ranch ein!

  • Rosi
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Da hat Didi die Rechnung ohne Herrn Zumsel und Pitter gemacht...

wenn man älter wird, dann brauchen wir Menschen schon schon mal einen Ohrensessel, zum auszuruhen. Petras alte Didi hat analog dazu ein Körbchen bei den Helfern, damit sie in ihrem hohen Alter nicht immer auf den kalten Steinen liegen muss, wenn sie überwachen will, ob auch jeder Einzelne, die Arbeit vor Ort auch ordnungsgemäß erledigt.

Seitdem wir Herrn Zumsel davon überzeugen konnten, das Pitter doch kein Junge ist, haben wir eine neue Love Story auf der Ranch - dummerweise finden die Kuschelzeiten in Didis neuem Ohrensessel statt. Didi trägt es mit Würde und überlässt ihr Körbchen dem jungen Glück!

Wenn wir achtsam hinschauen, können wir von Tieren unfassbar viel lernen... Kommt doch mal vorbei - es gibt immer was zu sehen! Immer samstags und sonntags stehen unsere Tiere bereit. Jedes für sich in seiner Einzigartigkeit!

  • Pitter_Zumsel
  • Pitter_Zumsel1
  • Pitter_Zumsel2

in unserer Gesellschaft werden große Unterschiede zwischen den verschiedenen Spezies von Lebewesen gemacht!

Einige behandeln wir wie Familienmitglieder - unsere „Haustiere“. Andere behandeln wir wie Sachen, Maschinen oder Sklaven, ja teilweise sogar wie ‚Nichts‘ - die „Nutztiere“. Wieder anderen begegnen wir teils mir Ehrfurcht, teils mit Gleichgültigkeit, teils mit Verachtung oder Abscheu - wir schützen oder bekämpfen sie, wir retten sie oder rotten sie aus, wir füttern sie durch den Winter oder vergiften sie - die „Wildtiere“. Und dann gibt es noch Tiere, die wir häufig nicht einmal als Tiere erkennen - unsere Artgenossen, die „Menschen“. Wir machen so manigfaltige Unterschiede zwischen ein und derselben Daseinsform - dem Lebewesen - dass es genauer betrachtet geradezu schizophren erscheint. Wir machen diese Unterschiede aufgrund von Schönheit oder Flauschgkeit, Nützlichkeit, Schädlichkeit, Gefährlichkeit oder Lästigkeit.Diese Unterschiede haben sich in unsere Kulturen und unseren Sprachgebrauch gebrannt und sind traditionell und erziehungsbedingt so tief in uns verwurzelt, dass wir sie fast nie hinterfragen. Es gab Zeiten, da haben wir selbst unter Menschen Unterschiede gemacht - zwischen weiblich und männlich, schwarz und weiß, arm und reich, gläubig und ‚ungläubig‘, von hier oder von woanders... Um ehrlich zu sein haben wir es bis heute noch nicht ganz geschafft mit diesen unsinnigen Unterscheidungen aufzuhören. Aber eines Tages werden wir verstehen, dass es keine Unterschiede gibt. Dass wir alle dasselbe sind und dasselbe wollen: Lebewesen, die in Frieden leben wollen, solange wir auf dieser Welt sind. Und wenn wir eines Tages ‚weiterziehen müssen‘, weil unsere Zeit gekommen ist, dann möchten wir alle ohne Schmerzen und im Kreise unserer Liebsten friedlich einschlafen. Als Lebenshof haben wir es uns zur Aufgabe gemacht diese Unterscheidungen zu überwinden und das Leben zu ehren - jedes Leben. Es ist uns einfach egal ob jemand groß oder klein, gefiedert oder beborstet ist. Egal ob jemand schnattert, kräht, muht oder grunzt. Wir sehen das Wesen, das leben will. Jede*r hat einen Namen, jede*r hat eine Persönlichkeit - und wir alle sind Freunde, denn wir alle gehören zur selben Familie, der Familie der Lebewesen. Umso trauriger ist es, wenn das Leben für jemanden aus unseren Reihen endet, wenn einer unserer Freunde, jemand aus unserer Familie stirbt.

Heute ist ein solcher Tag. 😔

Heute Mittag haben wir Clyde tot in seinem Strohbett aufgefunden. Clyde hatte lange Zeit ein schwieriges Leben, in dem er wohl eher als Sache behandelt und nicht als Individuum anerkannt wurde. Er lebte zusammen mit Bonnie und einem Ziegenbock in verwahrlostem Zustand bei einem Messie-Menschen, der überfordert damit war den dreien ein behütetes Dasein zu gewähren. Eines Tages war dieser Mensch verstorben und niemand kümmerte sich weiter um die Versorgung der Tiere. Und so mussten Bonnie und Clyde miterleben wie ihr Freund der Ziegenbock an ihrer Seite verhungerte und sie selbst befürchten mussten ihm zu folgen. In dem Moment wurden die beiden „Überlebenden“ gefunden und von dort gerettet und so kamen sie schließlich zu uns. Diese Vorgeschichte hatte ihn schwer mitgenommen und sein Gesundheitszustand war nicht der beste als er vor etwa einem Jahr zu uns kam. Aber wir taten unser möglichstes, um ihm die Würde einer eigenen Persönlichkeit zurück zu geben; um ihm in Frieden und mit liebevoller Versorgung ein wenig „Restleben“ zu schenken und ihm die Möglichkeit zu geben nun im Kreise seiner liebsten Bonnie den Weg auf die andere Seite anzutreten.

Mach‘s gut, Clyde. Wir haben Dich in unser Herz geschlossen und nun lassen wir Dich weiterziehen. Du warst einer von uns.

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